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WerkzeugeWechselkurs-Spread-Rechner
„Null Kommission“-Wechselstuben verdienen im Kurs selbst. Vergleiche den dir angebotenen Kurs mit dem Mittelkurs von einer Kursseite, und die Differenz wird zu dem, was sie wirklich ist: eine Gebühr ohne Namen auf dem Beleg.
Versteckte Kosten
50
Eine Marge von 4.55% im Kurs.
Du bekämst zum Mittelkurs
1,100
Du bekommst tatsächlich
1,050
Gib beide Kurse in derselben Richtung ein — wie viel Zielwährung eine Einheit deiner Währung kauft. Eine kleine Fixgebühr obendrauf ist hier nicht enthalten.
So funktioniert dieser Rechner
Wechselstuben kassieren selten dort, wo du es siehst. Der echte Preis steckt im Spread: der Lücke zwischen dem Mittelkurs — dem Kurs, zu dem die Währung zwischen Banken tatsächlich gehandelt wird — und dem Kurs, den man dir anbietet. Dieser Rechner teilt die Lücke durch den Mittelkurs und macht daraus eine Marge in Prozent; dann wendet er sie auf deinen Betrag an, damit der „kostenlose“ Tausch ein Preisschild bekommt.
Ein durchgerechnetes Beispiel
Google sagt 1 USD = 30.00 in deiner Währung; der Schalter bietet 29.10. Der Spread ist 0.90, also 3 % vom Mittelkurs. Beim Tausch von $500 kostet der „kommissionsfreie“ Wechsel still $15. Ein Wettbewerber mit 29.70 — 1 % Spread — würde für denselben Dienst $5 kosten.
Häufige Fragen
- Was ist ein fairer Spread?
- Das hängt vom Kanal ab: Interbanken- und gute Kartenkurse liegen unter 1 %, ordentliche Online-Dienste bei 0,5–2 %, Straßenschalter und Hotels häufig bei 3–8 %, Flughäfen schlimmer. Der Job des Tools ist, jedes Angebot in einen vergleichbaren Prozentsatz zu übersetzen — wer 4 % sieht, kann entscheiden, ob die Bequemlichkeit das wert ist.
- Welche Kursrichtung soll ich vergleichen?
- Gleiches mit Gleichem: den Kurs, der dir für deine Tauschrichtung angeboten wird, gegen den aktuellen Mittelkurs desselben Paars, im selben Moment geprüft. Schalter spreizen beide Seiten um die Mitte, „Ankauf“ und „Verkauf“ tragen also jeweils ihren eigenen Spread.
- Warum werben Schalter überhaupt mit „null Kommission“?
- Weil es funktioniert. Die Marge lebt im Kurs, wo der Vergleich Kopfrechnen verlangt, das die meisten Kunden vor Ort nicht machen. Null-Kommission-Schalter sind oft teurer als Schalter mit sichtbarer Gebühr und engerem Kurs — der Überweisungskosten-Rechner addiert Gebühr und Spread genau für diesen Vergleich.
Was dieses Tool dir nicht sagen kann
Der Mittelkurs bewegt sich laufend, ein Vergleich mit einem eine Stunde alten Kurs verzerrt den Spread. Mindestgebühren eines Schalters oder Kosten auf Empfängerseite sieht das Tool ebenfalls nicht. Es misst eine Zahl präzise: was dieser Kurs gegen den fairen kostet — jetzt gerade.
Diese Werkzeuge dienen der Aufklärung. Sie rechnen mit den Zahlen, die du eingibst, und können weder deine Konten sehen noch prüfen, wem eine Adresse gehört, noch deine persönliche Lage berücksichtigen. Nichts hier ist eine Finanzberatung.