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WerkzeugeZinseszins-Rechner
Der Zinseszins ist das ganze Argument fürs frühe Anfangen, und er fühlt sich nie real an, bis man die eigenen Zahlen durchrechnet. Gib Startbetrag, monatliche Sparrate und eine Jahresrendite ein und sieh, wie viel vom Endbetrag dein Geld ist und wie viel Wachstum.
Endwert
56,131
Nach 20 Jahren monatlicher Verzinsung.
Eingezahlt
25,000
Durch Wachstum hinzugekommen
31,131
Unterstellt eine konstante Rendite mit monatlicher Verzinsung und Einzahlung am Monatsende. Echte Märkte laufen ungleichmäßig — dies zeigt die Form, kein Versprechen.
So funktioniert dieser Rechner
Zinseszins heißt: Die Erträge jedes Jahres beginnen, eigene Erträge zu erwirtschaften. Der Rechner wendet deine erwartete Jahresrendite Monat für Monat auf einen Startbetrag plus feste Monatsbeiträge an und stellt das Endguthaben neben das, was du tatsächlich eingezahlt hast. Die Lücke dazwischen ist die Arbeit des Zinseszinses — anfangs klein, dann zunehmend nicht mehr.
Ein durchgerechnetes Beispiel
Kein Startkapital, $100 jeden Monat, 7 % durchschnittliche Jahresrendite, 20 Jahre. Du zahlst $24,000 ein; das Guthaben endet nahe $52,100. Streck es auf 30 Jahre, und Einzahlungen von $36,000 enden nahe $122,000 — allein das letzte Jahrzehnt steuert mehr Wachstum bei als die ersten beiden zusammen. Zeit im Markt, nicht Timing, leistet die Schwerarbeit.
Häufige Fragen
- Welche Rendite soll ich annehmen?
- Niemand kennt die Zukunft — lange historische Durchschnitte breiter Aktienindizes liegen vor Inflation nahe 7–10 % pro Jahr, mit brutalen Einzeljahren innerhalb dieses Schnitts. Lass das Tool mit 5 %, 7 % und 9 % laufen und betrachte die Spanne, nicht eine einzelne Zahl, als die ehrliche Antwort.
- Berücksichtigt die Rechnung die Inflation?
- Nein — das Ergebnis ist in künftiger Währung, die weniger kaufen wird als die heutige. Grobe Realrechnung: Zieh die erwartete Inflation von deiner Rendite ab (7 % Wachstum bei 3 % Inflation → rechne mit 4 %). Das Inflations-Tool nebenan zeigt, wie diese Erosion für sich genommen aussieht.
- Monatsbeiträge oder Einmalanlage — was wächst stärker?
- Mathematisch wächst früher investiertes Geld länger, eine frühe Einmalanlage endet also höher als dieselbe Summe in Raten. Aber die meisten Menschen haben keine Einmalsumme — sie haben ein Gehalt. Stetige Beiträge sind der Weg, auf dem Zinseszins tatsächlich passiert; der DCA-Artikel erklärt, warum die Gewohnheit auch den Timing-Stress nimmt.
Was dieses Tool dir nicht sagen kann
Glatte 7 % sind eine Fiktion, die kein realer Markt liefert — echte Verläufe enthalten Crashs, und ein schlechtes frühes Jahrzehnt verändert das Bild. Gebühren und Steuern ignoriert das Tool ebenfalls (Erstere bepreist das Fondsgebühren-Tool). Es zeigt die Form des Zinseszinses, nicht ein Versprechen darauf.
Diese Werkzeuge dienen der Aufklärung. Sie rechnen mit den Zahlen, die du eingibst, und können weder deine Konten sehen noch prüfen, wem eine Adresse gehört, noch deine persönliche Lage berücksichtigen. Nichts hier ist eine Finanzberatung.