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WerkzeugePositionsgrößen-Rechner
Risikomanagement rechnet rückwärts vom Verlust: Wähle, welchen Bruchteil des Kontos ein Verlusttrade kosten darf, lege den Ausstieg fest, und diese zwei Zahlen bestimmen die Positionsgröße. Genau diese Rechnung macht dieses Tool.
Zu kaufende Stücke
25
Begrenzt den Verlust am Stop auf 100.
Positionswert
1,250
Was das Eröffnen der Position zu deinem Einstieg kostet.
Unterstellt, dass der Stop zu seinem Kurs ausgeführt wird. In schnellen Märkten kann die Ausführung schlechter sein — der Verlust kann den Plan übersteigen.
So funktioniert dieser Rechner
Die Frage lautet nicht „Wie viel soll ich kaufen?“, sondern „Was bin ich bereit zu verlieren, wenn es schiefgeht?“. Du legst diese Zahl als Prozentsatz deines Kontos fest und gibst dann geplanten Einstiegskurs und Stop-Loss ein. Der Abstand zwischen Einstieg und Stop ist das Risiko pro Stück; dein erlaubter Verlust geteilt durch diesen Abstand ist die Positionsgröße. Die Größe des Trades wird zur Folge deines Risikolimits — nicht deiner Überzeugung.
Ein durchgerechnetes Beispiel
Ein $10,000-Konto mit 1 % Risiko darf in diesem Trade $100 verlieren. Einstieg bei $50, Stop bei $48 — $2 Risiko pro Stück. $100 ÷ $2 = 50 Stück, eine Position von $2,500. Greift der Stop, verlierst du $100: genau das, was du vorher entschieden hast — ein Viertel des Kontos eingesetzt, aber nur ein Prozent riskiert.
Häufige Fragen
- Wie viel Prozent meines Kontos sollte ich pro Trade riskieren?
- Übliche Praxis disziplinierter Trader sind 1–2 % pro Trade, und weniger, solange man lernt. Die Arithmetik ist das Argument: Bei 1 % Risiko kosten zehn Verluste in Folge — die vorkommen — etwa 10 % des Kontos. Bei 10 % Risiko kostet dieselbe Serie fast zwei Drittel. Überleben ist die Strategie.
- Wohin gehört der Stop-Loss?
- Auf den Kurs, an dem deine Begründung für den Trade widerlegt ist — unter eine Unterstützungszone, jenseits des Punkts, an dem ein Muster scheitert — nicht auf eine runde Zahl, die die Position größer macht. Setz zuerst den Stop, aus dem Chart; lass dann diesen Rechner die Größe bestimmen. Die umgekehrte Reihenfolge hebelt das Tool aus.
- Garantiert ein Stop-Loss, dass ich nur den geplanten Betrag verliere?
- Nicht immer. Eine Kurslücke übers Wochenende oder durch Nachrichten kann deinen Stop weit unter seinem Niveau ausführen — Slippage, die der Rechner nicht bepreisen kann. Positionsgrößen begrenzen den Schaden trotzdem weit besser als Bauchgefühl; nur eine harte Garantie sind sie in schnellen Märkten nicht.
Was dieses Tool dir nicht sagen kann
Das Tool bemisst einen Trade an einem Stop. Es kennt weder dein Gesamtexposure über alle Positionen noch deren Korrelation, noch ob der Trade überhaupt einen Vorteil hat — die Größe steuert, was eine schlechte Idee kostet, nicht, ob die Idee gut ist. Diese Hälfte trägt der Risikomanagement-Artikel.
Diese Werkzeuge dienen der Aufklärung. Sie rechnen mit den Zahlen, die du eingibst, und können weder deine Konten sehen noch prüfen, wem eine Adresse gehört, noch deine persönliche Lage berücksichtigen. Nichts hier ist eine Finanzberatung.